Online Buchvertrieb

Die edition clandestin wurde 1989 in Biel (CH) gegründet. Kunstbücher und Sondereditionen bilden den Fokus der Veröffentlichungen, die wiederholt auch in Zusammenarbeit mit kulturellen Institutionen wie dem „CentrePasquArt“ in Biel oder der „Abbatiale de Bellelay“ entstanden sind. Jede Publikation ist in Form, Gestaltung und Auftritt individuell und unique, wodurch insgesamt ein sehr spezielles Erscheinungsbild des Gesamtportfolios der edition clandestin entstanden ist. Alle Bücher können per email unter alex.vogel@werbeagenturvogel.com oder werbeagenturvogel@gmail.com oder per Telefon unter +43 699 1025 1024 geordert werden. Das Gesamtangebot der edition clandestin ist unter der nachfolgenden web-Adresse ersichtlich:

MANJAKOP

wild – exotic – different

Drei Kunstschaffende befassen sich in ihren Arbeiten mit der Dialektik von Kunst und Ethnologie in verschiedenen Kulturen. Fragen nach Heimat und Identität, Auslotung von Grenzen, Zusammenhänge von Kultur und Natur oder die Suche nach dem Wilden in verschiedenen Gesellschaften.

2 Bücher, offene Fadenheftung mit Hardcover, ca. 390 Seiten, Abbildungen 4-farbig

Verkaufspreis: € 48,-

Sonderausgabe 2 Bücher, offene Fadenheftung mit Hardcover, ca. 390 Seiten, Abbildungen 4-farbig, dazu: Maske, nummeriert und signiert von den drei Kunstschaffenden

Verkaufspreis: € 180,-

Flachs Sugo Tandem

Geschichten aus dem Schrebergarten

Die Autorin Stephanie Elmer und die Fotografin Gabi Vogt haben 14 Gärtner und Gärtnerinnen in ihren Schrebergärten besucht und in Text und Bild porträtiert. Schrebergärten prägen unsere Landschaft. Als kleines Dorf aus rechteckigen Gärten und schmucken Holzhäuschen ziehen Schrebergärten vor dem Zugfenster vorbei. Als in sich geschlossene Welt erscheinen sie beim Spaziergang am Stadtrand. Fahnen von nah und fern wehen im Wind, die Welt rückt hier zusammen, Parzelle an Parzelle.

Interview Elmer Magazin BIOTERRA

Verkaufspreis: € 50,-

DU

Fabio Luks, Künstlerbuch signiert und limitiert (1/100-100/100), Konzept Fabio Luks, Grafik Francesca Petrarca

Fabio Luks (*1982, Biel/Bienne) wohnt und arbeitet in Basel. Nach dem Studium der Philosophie und der Jüdischen Studien an der Universität Basel hat er Freie Kunst  am Institut Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz studiert und lotet mit seinen Kunstwerken die Grenze zwischen Schriftstücken und bildender Kunst aus.

Woher nimmt Luks seine Inspiration? «Das Machen ist die Essenz», antwortet er. Mit dem Essen kommt der Hunger, sozusagen. Die Schrift ist dabei von besonderer Bedeutung: Momente schriftlich festhalten kann man beinahe immer und überall, ohne Musenkuss. Dieses Augenblickliche soll auch der Betrachter spüren (Auszug aus der TagesWoche, Artikel Ronja Beck, 2016).

Verkaufspreis: € 20,-

Perak

Europas vergessener Superheld von Petr Stancik.

Es herrscht Krieg und die nationalsozialistischen Machthaber in Prag sind sehr beunruhigt: Ein Kämpfer mit scheinbar über­natürlichen Kräften, der die Besatzer das Fürchten lehrt, bewegt sich durch die Stadt. Der athletische Superheld, von dem man sich flüsternd erzählt, kann ungewöhnlich weit und hoch springen. Seine Fähigkeiten nutzt er dazu, die deutsche Kriegswirtschaft zu sabotieren. Auch ist er mit im Spiel, als das Attentat auf Reinhard Heydrich, Hitlers Mann im Protektorat Böhmen und Mähren, ve­rübt wird. Der Name des geheimnisvollen Helden ist Franz Pérák – der Sprungmann. Im Roman verliebt er sich in die schöne Wider­standskämpferin Jitka, die mit ihm gemeinsam unerschrocken gegen die Besatzer kämpft. Zugleich versucht er das Rätsel seiner eigenen Identität zu lösen. Wer also ist Pérák, der Superheld aus Prag? Die Antwort, die Petr Stančík bietet, sprengt alle Vorstellungskraft.

Den satirischen Action-Roman ergänzen zahlreiche historische Fotografien Prags. Damit entsteht eine einmalige Kombination von atemberaubender Handlung und einem ungewöhnlichen Reiseführer durch die Goldene Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten. Romanhafte Fiktion und historische Realität verbinden sich zu einem rasanten Lesegenuss voller Überraschungen.

Im Vorwort legt der Ethnologe Petr Janeček die Geschichte des vergessenen und nun literarisch neu entdeckten Superhelden aus der Mitte Europas dar. Und erklärt nicht zuletzt, warum es der tschechische Pérák mit Superman, Batman oder Captain America aufnehmen kann.

Verkaufspreis: € 35,-

Frederic Pajak „Ungewisses Manifest 1“

Mit Walter Benjamin, versehrter Träumer in der Landschaft. edition clandestin, Biel 2016 (aus dem Französischen von Ruth Gantert), ISBN 978-3-905297-71-3. Dies ist der erste Band in deutscher Übersetzung eines insgesamt neunteiligen Werks. In französischer Sprache sind bereits 5 Bände erschienen. Im ersten Band des „Ungewissen Manifests“, jetzt aktuell in der edition clandestin aus dem Französischen von Ruth Gantert erschienen, wechselt die Erzählung hin und her zwischen Pajaks Erinnerungen an seine Kindheit und Jugendzeit und der Beschreibung verschiedener Episoden im Leben Walter Benjamins in den 1930er Jahren. Die geschriebene und gezeichnete Geschichte folgt auf faszinierende Weise den geographischen und intellektuellen Wegen eines «versehrten Träumers».Die Seiten bestehen meist aus einer grossen Zeichnung und einigen Zeilen Text, wobei die Beziehung zwischen Text und Bild alles andere als klar ersichtlich ist: es handelt sich nicht um Illustrationen, sondern um eigenständige Bilder, die mit dem Text allenfalls in einen Dialog treten.

Verkaufspreis unsigniert € 35,-, signiert € 40,-

Frederic Pajak „Ungewisses Manifest 2“

Erschienen im Frühjahr 2017. Oktober 1933: Walter Benjamin verlässt die Insel Ibiza und erobert die Stadt Paris, in die er sich verliebt. Sie aber versteht ihn nicht. Missachtet und missverstanden, leidet er an Einsamkeit. Das hält ihn aber nicht davon ab, sein grosses Werk anzupacken: Paris, Hauptstadt des 20. Jahrhunderts. Im zweiten Buch beleuchtet Pajak Paris in der Zeitspanne zwischen den verrückten Jahren und der Zeit von heute. Er blickt zurück zu den Poeten, Malern und Revolutionären: André Breton, Léon-Paul Fargue, Guillaume Apollinaire, Chaïm Soutine, Louis Chevalier und andere.

Verkaufspreis unsigniert € 35,-, signiert € 40,-

Frederic Pajak „Ungewisses Manifest 3“

Erschienen im Herbst 2017. Epoche Sitzkrieg „drôle de guerre“: Der Schriftsteller und Philosoph Walter Benjamin lebt seit einigen Jahren in Paris. 1939, wie alle deutschen Staatsangehörigen, lebt er in einem Camp von freiwilligen Volontären in Nevers. Befreit nach zwei Monaten durch die Hilfe vieler Freunde, kehrt er nach Paris zurück. Aus Angst vor der deutschen Wehrmacht flieht er zuerst nach Lourdes, dann nach Marseille. Geplant war eine Überfahrt mit dem Schiff nach den Vereinigten Staaten. Seine Reise führte ihn aber in die Pyrenäen, bis zur Grenze nach Spanien, Port-Bou, wo er, aus Angst vor der Auslieferung an die Gestapo, Selbstmord beging. Neben dem Tod Walter Benjamins wird auch Bezug auf die Gefängniszeit des Dichters Ezra Pound genommen.

Verkaufspreis unsigniert € 35,-, signiert € 40,-

Frederic Pajak „Ungewisses Manifest 4“

Erschienen im Herbst 2018. Der Autor unternimmt eine Kreuzfahrt von Teneriffa nach Buenos Aires und liest dabei die Werke des französischen Diplomaten und Schriftstellers Joseph Arthur Gobineau. Dessen Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen gilt zu Unrecht als Vorläufer der Rassentheorien des Nationalsozialismus. Pajak zeichnet das Leben des verzweifelten Pessimisten nach, der sich einzig für den Orient und die Bildhauerei begeisterte und der 1882 einsam in Turin starb. Dazu gesellen sich eigene Erinnerungen aus der Kindheit und Jugend, als der rebellische Schüler nach Südfrankreich in ein freies Internat geschickt wurde – ein Ort, an dem er schreiben und malen konnte, aber auch ein Ort der Verlorenheit und des Irrsinns.

Verkaufspreis unsigniert € 35,-, signiert € 40,-

Frederic Pajak „Ungewisses Manifest 5“

Erscheint im Herbst 2019. Durch die Entdeckung des Schilfs der Camargue in Arles im Jahre 1888, zwei Jahre vor seinem Tod, revolutionierte Vincent van Gogh die Kunst der Zeichnung. Zeichnen und Malen waren für ihn ein wahrer Kreuzweg, von seinen ersten ungeschickten Skizzen bis hin zu seinen späteren extravaganten Werken. Zehn Jahre der Beharrlichkeit, die ihn von einem mittelmäßigen Talent zum unbestreitbaren Genie führten. Im fünften Band des „Ungewissen Manifests“ folgt Pajak behutsam und sorgfältig den einsamen Wanderungen von Vincent van Gogh von seiner Heimat in den Niederlanden nach Auvers-sur-Oise, über London, die Borinage, Paris, Arles bis St. Remy. Es ist eine existentielle und künstlerische Wanderung; Pajak konzentriert sich auch auf die wenig bekannten oder falsch interpretierten Episoden des Lebens von van Gogh, einschließlich seiner Kindheit. Die Legende vom vermeintlichen Selbstmord wird ebenfalls anhand des späteren Zeugnisses eines mutmaßlichen Mörders überprüft.

Verkaufspreis unsigniert € 35,-, signiert € 40,-

Die Geschichte vom Soldaten

Das Marionettentheater Festi-Ligerz von Elsi und Fernand Giauque.

„Was ist die Marionette, die Marionette, die alles Geheimnis umschliesst? Der Mensch ist nur Wiederspiel in der leblosen Puppe und der darin möglichen Uebersteigerung der Gestalt. Die Marionettenbühne ist keine Nachahmung des grossen Theaters, keine verkleinerte Wiederholung. Sie gehorcht anderen Gesetzen und hat andere Wirkungen. Sie braucht andere Stücke und andere Sprechweisen sowie keine Bewegung der Puppe eine Natürliche sein kann (…)“ Elsi Giauque

Verkaufspreis: € 40,-,

Sonderausgabe mit Faksimile des Fotoalbums von Marte Vorbrodt: Marionetten-Theater Hyspa Bern 1931, nummeriert und signiert, 1/31–31/ € 400.–

Oh, Donna Clara…

Musiktitel aus der Zeit des Art Deco von Walter Labhart (Hrsg).

Hardcover gebunden; erstmals in deutscher Sprache erscheint mit dem Bildband Oh, Donna Clara! ein Kunstbuch, das die schönsten Musiktitel von Grafikern des Art Déco aus zwölf europäischen Ländern in grossformatigen Reproduktionen in Verbindung mit einführenden Fachbeiträgen wiedergibt. Schwerpunkte der thematisch gegliederten Publikation bilden grössere Werkgruppen von jüdischen Grafikern wie Ernst Deutsch und Hans Neumann, die nach Amerika emigrierten, sowie Otto Dely und der in Auschwitz ermorderte František Zelenka. Für Entdeckungen sorgen auch künstlerische Glanzleistungen von wenig bekannten Grafikerinnen wie Emmy Sagai und Lisl Weil. Seinen Titel «Oh, Donna Clara!» entlehnt das Buch dem von Emmy Sagai 1930 gestalteten Umschlag zum gleichnamigen Lied und Tango von J. Petersburski.

Verkaufspreis € 43,-

Koch:Lust:Kunst

Eine Collage über, von und mit Meret Oppenheim von Rene Simmen (Hrsg).

Normalausgabe Schuber mit 4 Cahiers, vierfarbig.

Cahier 1 Die Lüge ist das Salz der guten Küche.
Meret Oppenheims „Chuchi-Cahier“: ein Schulheft (Faksimile) mit gesammelten Rezepten von Meret Oppenheim und Notizen sowie Anmerkungen zu den Gästen. Zeichnung der chasuble de cuisine von Christa de Carouge, nach einer Vorlage von Meret Oppenheim.
Cahier 2 Vom Meretlein zur Grande Dame des Surrealismus.
Texte von René Simmen, Daniel Spoerri und Konrad Tobler sowie Stadtpläne (Berlin, Basel, Bern, Paris) beleuchten Oppenheims Wanderjahre.
Cahier 3 Das Objekt, der Zufall, Dada & Co.
Theoretischer Essay von Oppenheim zum Objekt und zur Lage der modernen Kunst in den 1930er-Jahren. Aufführungsdetails und Rezeptionsgeschichte zum Theater Wie man Wünsche am Schwanz packt (Pablo Picasso), dessen Uraufführung (Regie: Daniel Spoerri) 1956 in Bern stattfand.
Cahier 4 ess-lust & eros“ und zum fr/essen gern.
Eine Text- und Bildcollage über Begierde und Zwang. Mit Kochrezepten von Daniel Spoerri sowie Texten von René Simmen, Heike Eipeldauer und Konrad Tobler.

Normalausgabe € 80,-

Sonderausgabe Schuber mit chasuble de cuisine (Kochschürze), nach einem Entwurf von Meret Oppenheim umgesetzt von Christa de Carouge, € 400,-

ATOPIA – das Irgendwo

ATOPIE – bezeichnet das Irgendwo.

Den Begriff verwendet schon Plato. Er bezeichnet im „Gastmahl“ Sokrates als Atopos: der ist nicht zu fassen, er ist anders – unangepasst und steht auf der Schwelle.

UTOPIE – meint dagegen das Nirgendwo.

Die Künstlergruppe besetzt den wenig bekannten Begriff durch ihre Darstellungen und deutet ihn damit vielseitig. Das heisst, Ort- und Namenlosigkeit werden einerseits benannt und gefasst, andererseits aber werden Namen und Orte gelöscht, gewechselt, um diese in die ATOPIE zu überführen. Die Stadt St. Petersburg, Protagonistin im Projekt, wechselte in der Geschichte mehrmals ihren Namen und damit auch die Identität. Die Beiträge setzen zudem Orte und Nicht-Orte (Marc Augé) vergleichend in Beziehung, um diese in ihrer Ambivalenz darzustellen. Kunstschaffende und -Vermittelnde aus den erwähnten Städten, sowie Autorinnen und Autoren, entwickeln im ATOPIA-Projekt unübliche Zusammenhänge und Verbindungen.

Verkaufspreis: € 35,-,

Sonderausgabe mit einer Originalgrafik von MAMO (Maryna Markova und Jörg Mollet). Auflage 5o Exemplare, nummeriert und signiert von 1/50–50/ € 180,–

Lacuni – Lücken im Raum

Das Buch widmet sich der heterogenen Sprache der bildhauerischen Praxis von Emanuel Strässle. Dies beinhaltet, nebst der bildlichen Vorstellung primärer Werkzyklen, auch den Einbezug von Studien und unrealisierten Projekten. Skulpturale Ereignisse werden darin verhandelt, die isoliert betrachtet geringen künstlerischen Anspruch zu haben scheinen, sich aber in dieser Form der Sammlung als sinnvolle Positionen behaupten können. Das Buch als Ausstellungs-, Erinnerungs- und Erfahrungsort soll dabei nicht nur dokumentarische Form flüchtiger Projekte werden, sondern eine Form der Ausstellungspraxis initiieren, die sich über die Handhabung des gedruckten Mediums erschliesst.

Verkaufspreis: € 80,-,

Vorzugs- und Editionsausgabe auf Anfrage erhältlich.

Fritz Mühlemann Buch Hardcover „Dort wohnen die Narren“

Gebunden, 27 x 30cm, 112 Seiten, Abbildungen 4-farbig, Texte deutsch, ISBN 978-3-905297-72-0. SIE kann ab- und hintergründig sein…bisweilen skurril, manchmal grotesk und sie läßt einen nie gleichgültig. Die Rede ist von der Stadt Wien, die an manchen Plätzen wie dem Prater oder am Steinhof einen ganz besonderen Zauber entwickelt…besonders im kargen Winter. Der Schweizer Fotograf und Schriftsteller Fritz Mühlemann, hat sich intensiv und über mehrere Jahre mit seinem Thema beschäftigt. Die Fundstücke seiner Streifzüge sind in einem faszinierenden Foto-Text-Band „Dort wohnen die Narren“ (edition clandestin) verdichtet. Ganz besondere Fotografien und eindringliche Texte dokumentieren seine sehr persönliche Reise durch Wien und eröffnen auch dem Wien-Kenner spannende, neue Perspektiven.

Normalausgabe € 40,-

Vorzugsausgabe: Buch mit Originalgrafik, nummeriert und signiert 1-29/29 um € 160, Vorzugsausgabe „Edition Vienna“ mit signiertem Originaldruck 1-11/11 um € 160,-

Heinz-Peter Kohler – „Das grafische Werk“

Heinz-Peter Kohlers Arbeiten pendeln zwischen subjektivem Expressionismus und vermeintlicher Darstellung einer Aussenwelt. Seit Anbeginn seiner Karriere beschäftigen ihn diese Pole, und beides, sowohl Gegenständliches wie auch Abstraktes, besteht gleichzeitig nebeneinander. Bereits seine frühesten Arbeiten zeugen von einer immensen technischen Virtuosität. Dies zeigt sich in seiner Behandlung von Raum und Figur sowie deren Abstraktion, der Darstellung von Licht und Farbe oder der Wahl verschiedener Papierformate und Themen.

Normalausgabe Buch inklusive einer gedruckten Radierung, € 40,-

Sonderausgabe Buch „Heinz-Peter Kohler – Das grafische Werk“ aus limitierter Ausgabe mit 1-35 Stk., nummeriert und signiert inklusive einer beigelegten Radierung (limitiert und signiert), € 160,-

Hannes Egli – „dass er sich Zeit lässt“

In seinem neuen Buchprojekt „dass er sich Zeit lässt“ trifft sich Stephan Mathys, Schriftsteller und Kunsttherapeut in Bern, mit sechs Künstlerinnen und Künstlern zum Gespräch über den Maler Hannes Egli. In den Gesprächen: Daniele Aletti, Bildhauer und Daniela-Maddalena Guggisberg, Bildhauerin; Tanja Bykova, Malerin; Peter Brunner-Brugg, Objektkünster und Urs Aeschbach, Maler; Timo Ullmann, Medienkünstler.

Normalausgabe € 40,-

Sonderedition mit Grafik € 160,-

Bücher aus anderen Verlagen:

  Reinhard Zellinger- 14/2 Verfluchte Sieben

Bei Restaurierungsarbeiten in der Kapelle von Schloss Stuppach entdecken Mitarbeiter der Schlossherren, dem Ehepaar von Strattenberg, genau am 14. Februar ein geheimnisvolles Paket. Das Paket stammt aus 1827, vom damaligen Schlossherrn und Freimaurer Graf F.A. von Walsegg, und enthält einen geheinmnisvollen Auftrag an den Finder. Ein grausames Komplott samt Doppelmord zu Lebzeiten des Grafen wird darin enthüllt. Die sieben dafür Verantwortlichen konnten zu seinen Lebzeiten nicht mehr bestraft werden. Das soll in der Zukunft passieren, wieder an einem Valentinstag. Die Strattenbergs werden immer tiefer in die Geschichte verwickelt und der nächste Valentinstag steht vor der Tür. Acht Gäste treffen im Schloss ein. Ein spannender Abend mit vielen Rätseln, Erkenntnissen und sogar Zweifel, ob die Gäste diesen Ort jemals wieder lebend verlassen können, nimmt seinen Lauf…

„Reinhard Zellinger hat mit „14/2 Verfluchte Sieben“ einen spannenden Kriminalroman vorgelegt, der es auf überaus unterhaltsame Weise versteht, sehr unterschiedliche Welten miteinander zu verbinden. „Dan Brown meets Mozart-Schloss“ könnte die plakative Überschrift einer Buchbesprechung lauten, und zwar im wahrsten und besten Sinne des Wortes. Zellinger versteht es, interessante Charaktere aus aller Welt (mein persönlicher Favorit kommt aus England) durch eine mysteriöse Einladung auf Schloss Stuppach zusammen zu bringen. Das Schloss wird dabei mit all seinen spannenden Geheimnissen, Räumen und Stockwerken nicht nur als der perfekte Schauplatz präsentiert, es erscheint fast als handelnde Person, wenn nicht sogar als eine der Hauptfiguren. Wo Dan Brown von Recherchen ausgeht, schöpft Zellinger aus selbst Erlebtem, aus jahrzehntelang gewachsenen Erfahrungen. „Es steht ein Schloss am Alpenrand, durch Mozarts Requiem weltbekannt.“ Ich vermute, dass dieser Satz in Zukunft nur ein Teil der Wahrheit sein wird. Das Buch von Reinhard Zellinger hat das Potenzial neue Zielgruppen für das „Mozart- Schloss“ zu interessieren und zu begeistern – und das für viele Generationen.“ (Emanuel Schulz, Dirigent, Komponist und Kapellmeister der Wiener Sängerknaben).

„Great story. Like Da Vinci Code but with Mozart“ (Veronica Wolff,  US-Bestseller-Autorin).

Gebundene Ausgabe € 26,90

Taschenbuch € 17,40

 

UND es gibt eine Besonderheit nur auf Schloss Stuppach: Reinhard Zellinger, Autor des Thrillers‚ liest und verzaubert direkt am Ort des Geschehens, dazu wird ein gräfliches Dinner serviert. Aktuelle Terminbekanntgaben dazu auf der web site des Schlosses Stuppach:

http://www.mozart-schloss.com/

  Reinhard Zellinger – Mozarts letztes Schloss

Geschichte wird erlebbar: Mozarts Requiem ist ein Juwel – selbst unter Mozarts Meisterwerken. Schloss Stuppach ist ebenfalls ein Juwel – aus allen Prunkschlössern und Konzertfestivals ragt es durch seine ganz besondere Originalität heraus. Diese Originalität zeichnet auch Reinhard Zellingers Buch „Mozarts letztes Schloss“ aus. Mit Akribie und Detailliebe hat Zellinger Fakten über die Geschichte des Schlosses, Eigentümerfamilien und die ganz besondere Bedeutung des Dreiecks Schloss Stuppach-Reichsgraf Walsegg-W.A.Mozart herausgearbeitet und hinterfragt erfolgreich die Legendenbildung rund um Künstler, Werk und historischen Hintergrund…

Eine Vielzahl von Versionen bzw. Darstellungen existieren zur Entstehungsgeschichte des Requiems, der wohl berühmtesten „Totenmesse“ der Musikgeschichte. Mehr als 150 Bücher sind bisher alleine zum Thema „Mozarts Requiem“ geschrieben worden.

Wenn man die Entstehungsgeschichte von Mozarts Requiem genauer betrachtet, dann stößt man auch heute noch auf eine Fülle von Widersprüchen und Lücken in den Schilderungen darüber, wie die Auftragserteilung angeblich erfolgt sein soll. Anfang Oktober 1791 entsteht das Klarinettenkonzert in A-Dur, außerdem arbeitet Mozart am Requiem. Im November schreibt er die „Kleine Freimaurerkantate“, sein letztes Werk – abgesehen vom unvollendet gebliebenem Requiem, an dem er auch in den letzten Wochen seines Lebens noch gearbeitet hatte. Ende November erkrankt Mozart so schwer, dass er bettlägerig wird. Am 5. Dezember 1791 um 1 Uhr nachts stirbt Wolfgang Amadeus Mozart im Alter von nur 35 Jahren in Wien. Die Umstände die zu seinem Tod führten sind bis heute nicht geklärt. Insgesamt existieren mehr als 150 Todestheorien.

Die Walseggs galten als eine der reichsten und auch am Wiener Hof bestens eingeführten Adelsfamilien im heute südlichen Niederösterreich. Etliche Mitglieder dieser Familie hatten sich als Offiziere im Kaiserreich in wichtigen Positionen einen ruhmreichen Namen erworben.

Graf Franz Anton Walsegg, dessen Großvater die Wallfahrtskirche in Maria Schutz am Semmering errichten ließ, war ein Musikliebhaber, der selbst auch musizierte und wöchentlich Salonkonzerte auf seinem Stammschloss in Stuppach abhielt. Graf Walseggs üppige Einnahmequelle bestand in den ergiebigen Gipswerken in Schottwien unweit von Gloggnitz am Fuße des Semmering. Schloss Stuppach war wohl auch ein Vorzeigeobjekt des „jungen Gips-Grafen“, da es von dessen Vater überreichlich mit Stuck an Wänden und Decken versehen worden war. Die hervorragenden Beziehungen zum Wiener Hof hatten der Familie Walsegg eine gut betuchte Klientel und prominente Gäste gebracht. Es gab jedoch neben den Geschäftsbeziehungen noch einen anderen wichtigen Grund, der die Grafschaft veranlasst hatte, ein Stadtpalais in Wien am Hohen Markt Nr. 522 zu unterhalten. Graf Franz Anton Walsegg war, so wie auch Wolfgang Amadeus Mozart, Mitglied einer Wiener Freimaurerloge. Allgemein anerkannt wird heute die Tatsache, dass die Auftragserteilung zum Requiem, einem der berühmtesten Musikwerke der Geschichte, von Reichsgraf Franz Anton Walsegg erfolgte.

Gebundene oder broschierte Ausgabe € 59,-

Peter Loewy – Private Collection

Schwebt die Aura von Kunstwerken vielleicht über den Ateliers? Auf diese Frage antwortet Peter Loewy mit seinen wunderbaren Farbaufnahmen von den Arbeitsräumen internationaler Künstler wie Alex Katz, Elizabeth Peyton, Franz Gertsch, David Hockney oder Gerhard Richter. Loewys „Sammlung von Aura“, wie er sagt, ist jetzt als attraktive Kassette mit dem Titel „Private Collection“ im Verlag Walther König erschienen, zusammen mit den Geschichten, wie es ihm gelungen ist, bei jenen Stars Einlass zu finden. (tw. Zitat Artikel Konstanze Crüwell, FAZ, Okt. 2007).

Normalausgabe Edition „Private Collection“ € 25,-

Peter Loewy – „by the way – mobile phone photography“

2015 veröffentlicht Peter Loewy ein bildstarkes Buch zur Ausstellung im Museum GOCH von Oktober 2015 bis Jänner 2016. Zu den sehr eindrucksvollen Kleinformaten schreibt Christiane Kuhlmann: „Es sind visuelle Eindrücke, nicht fokussierte Augenblicke, die so nicht erwartet wurden, aber Erinnerungen und Vorstellungen heraufbeschwören, sodass er das auslösende Moment im Foto zum Verweilen bringt. Er fügt im kleinsten Bildformat dem eigenen visuellen Pool, seiner ureigensten und persönlichen „Cloud“, ein Element dazu. Dabei geht es ihm nicht um eine im technischen Sinne brilliante Aufnahme, sondern vielmehr um einen Eindruck, der sich festschreibt und zum Auslöser neuer Bildmomente wird.“

Normalausgabe „by the way“ € 15,-

Einzeldrucke aus „by the way“ (Aufl. 10 Stk.) auf Anfrage um € 120,-

Unser Exklusivpartner, „edition clandestin“, wurde 1989 in Biel/Schweiz gegründet. Kunstbücher und Sondereditionen sind der Fokus der Publikationen, die wiederholt gemeinsam mit kulturellen Institutionen wie „CentrePasquArt“ in Biel oder „Abbatiale de Bellelay“ kreiert wurden.

PDF zu den Angeboten unseres Exklusivpartners „edition clandestin“ (Frühjahr 2017):
edition clandestin Vorschau 2017